Schüler der Schule am Weinberg nutzen die mobile Saftpresse im Museum

Auch in diesem Jahr haben die Schüler des Sonderpädagogischen Förderzentrums Regen wieder das Angebot der mobilen Apfelpresse von Robert Trautinger im Niederbayerischen Landwirtschaftsmuseum genutzt.
Mit der Arbeitsgemeinschaft „Pflanzen und Ernten – einst und jetzt“ und der Klasse 4G der Schule am Weinberg wurden bereits in der vorangegangenen Woche Unmengen an verschiedensten Äpfeln gesammelt. Die Arbeitsgemeinschaft der Schule am Weinberg wird in diesem Jahr schon zum vierten Mal angeboten. Gemeinsam mit Museumskurator Roland Pongratz und Lehrerin Christine Oberlies bewirtschaften in diesem Schuljahr 11 Schülerinnen und Schüler der Förderschule regelmäßig den Museumsgarten.

Da am Apfelbaum im Museumsgarten Ende September nur noch wenige Äpfel am Baum hingen, wurden auch in diesem Jahr wieder zusätzlich Äpfel auf einer Streuobstwiese in der Bergstraße geerntet. Familie Fruhstorfer überließ den Kindern dankenswerterweise erneut die Apfelernte. Diese staunten nicht schlecht über die schwer tragenden Bäume mit Äpfeln in allen Variationen. Fleißig wurden die Äpfel mit dem Apfelpflücker vom Baum geholt oder die Bäume geschüttelt und das Fallobst emsig in Kisten und Körben gesammelt. So konnte kiloweise gesundes, buntes sowie leckeres Obst zur Obstpresse gebracht werden.

Robert Trautinger nahm sich, trotz Termindruck und vollem Programm, viel Zeit und erklärte den Schülerinnen und Schülern der Regener Förderschule anschaulich und nachvollziehbar den Pressvorgang seiner mobilen Apfelpresse. In die Hochleistungsmaschine werden die gepflückten Äpfel über ein Förderband eingeführt, um dann in einem Wasserbad von Verschmutzungen und unerwünschten Nebenprodukten, wie Blättern oder Ästchen, befreit zu werden. Anschließend werden die Äpfel zerkleinert, ausgepresst und gefiltert, so dass am Ende klarer Apfelsaft ohne Stückchen in ein mit Heizstäben umschlossenes Rohr fließen kann. Dort wird der Saft auf ca. 80 Grad erhitzt (pasteurisiert) und dadurch haltbar gemacht, bevor er in einen Beutel mit einem praktischen Zapfhahn abgefüllt wird. Nach einer ersten Kostprobe wurden die Kartons mit insgesamt 150 Litern von dem köstlichen Endprodukt in Sicherheit gebracht, damit für den Adventsmarkt der Förderschule noch genug Apfelsaft für den Apfelpunschverkauf übrig ist und der Saft auch für das regelmäßige Schulfrühstück genutzt werden kann.

 

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