Am 02. Mai machten sich die Klassen 7 und 8 der Schule am Weinberg mit ihren Lehrern auf den Weg zum Regener Bahnhof, um den Zug in Richtung Ludwigsthal zu erreichen.

Dort angekommen wurden wir von unseren Betreuern Monica, Philip und Lea willkommen geheißen und zu Fuß zum Wildniscamp nach Zwieslerwaldhaus begleitet. Gott sei Dank transportierte Max, die gute Seele des Camps, unser Gepäck mit Kleinbus und Anhänger, so dass wir es nicht schleppen mussten.

Als wir da waren, bekamen wir eine Führung durch das Hauptgebäude und die verschiedenen Themenhütten, um einen ersten Eindruck zu erhalten. Im Anschluss trafen wir uns im Amphitheater, um die Verteilung auf die Hütten zu besprechen. Wasserhütte, Lichtstern und Waldzelt waren schnell vergeben. Um das Baumhaus entbrannte eine leidenschaftliche Diskussion, die nur durch einen Münzwurf entschieden werden konnte.

Nach einem vegetarischen Bio-Mittagessen teilten wir uns auf, um erste Erfahrungen in der "Wildnis" zu machen. Im Anschluss an eine deftige Brotzeit trafen wir uns um acht am Lagerfeuer, um zu ratschen und zu musizieren. Der Tag mit viel Bewegung an der frischen Luft zeigte jedoch Wirkung, so dass sich die Reihen am Feuer schnell lichteten.

Am Donnerstag kamen zusätzlich zu den Betreuern vom Wildniscamp drei Waldführer des Vereins Waldzeit, so dass wir uns in vier Gruppen aufteilten, um den Tag mit verschiedenen Aktivitäten zu verbringen. Zuvor jedoch stimmten wir uns mit einer Einheit Zumba, angeleitet von unserer Sabine, auf den Tag ein. Im Anschluss baute eine Gruppe eine Notfallunterkunft und kümmerte sich um die Stöcke für das abendliche Stockbrot. Fünf Schüler beschäftigten sich mit einheimischen Insekten und fanden bei ihrem Streifzug durch die Wiesen 10(!) verschiedene Spinnenarten. Die dritte Gruppe gestaltete zwei Kunstwerke mit Naturmaterialen. Gruppe Nummer vier studierte  einen fetzigen Tanz ein, der mit schicken Birkenröcken vorgeführt wurde. Der krönende Abschluss war das Stockbrot am Lagerfeuer und die etwas gruselige Nachtwanderung durch den stockdunklen Wald.

Am Freitag mussten wir uns leider wieder verabschieden, die Wanderung zurück nach Ludwigsthal und das Eis im Haus zur Wildnis stimmten uns jedoch wieder versöhnlich. Nach einer kurzen Zugfahrt erreichten wir müde aber zufrieden wieder Regen.

 

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